Jul 262013
 

Foto: Mitglieder der SPD-Fraktion und Vorstandschaft mit Rektor Alois Roidl, SPD-Vorsitzenden Bernhard Krebs und Konrektorin Andrea Fritsch

Von Bernhard Krebs

Der Erfolg der Hans-Scholl-Grundschule und der Vorteil, als große Schule von der Mittagsbetreuung bis zur Ganztagesklasse ein umfassendes Angebot zu besitzen, hat dazu geführt, dass die Schule im nächsten Schuljahr mit 21 Klassen an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt.

Damit ist aber laut Rektor Alois Roidl allen Berechnungen und Vorhersagen nach die Spitze des Eisbergs erreicht. Zusammen mit Konrektorin Andrea Fritsch erläuterte er Mitgliedern von Fraktion und Vorstandschaft der SPD Burglengenfeld bei einer Besichtigung die vielfältigen Herausforderungen, denen man sich tagtäglich stellt.

Mit Erfolg, wie die SPD findet: Es ist für die Eltern und die Burglengenfelder Gemeinschaft gut zu wissen, dass unsere Kinder in den die ersten Jahre ihrer schulischen Bildung sehr gut betreut und angeleitet werden. Als Sachaufwandsträger trägt dazu auch die Stadt ihr Scherflein bei – zuletzt hat man beim Bau der Mensa gerade mit Blick auf die Verpflegung der Ganztagesklassen eine zukunftsweisende Lösung gefunden.

Im Fokus: Ganztagesklassen
Die Entwicklung hin zu Ganztagesklassen ist nach Worten Roidls gerade in Burglengenfeld sehr stark. 40 Prozent der Eltern wünschen sich hier eine längere Betreuung ihrer Kinder – im Vergleich dazu sind es in Bayern nur 35 Prozent und im Landkreis Schwandorf noch deutlich weniger.

Dabei gilt für Burglengenfeld: Die soziale Struktur der Ganztagesklassen ist ausgeglichen wie in den anderen Klassen, ebenso ist das Leistungsniveau auf dem gleichen Level.

Im nächsten Schuljahr gibt es bereits für die 1. Jahrgangsstufe zwei Ganztagesklassen. Dabei ist die Sorge, dass kleine Kinder damit überfordert wären, in der Regel unbegründet, denn die meisten von ihnen kennen bereits von der KITA her verlängerte Gruppen. Zudem ist man darauf eingestellt, u. a. mit zwei Lehrkräften, die im „Tandem-Prinzip“ je eine Klasse betreuen.

Lehrer, die immer mehr erzieherische Aufgaben übernehmen, Mittagsbetreuung, Inklusion und hier die Einbindung vor allem von verhaltensauffälligen Kindern, die Ausstattung der Schulzimmer mit Medien und EDV – die Themenpalette reichte weit, über die Roidl und Fritsch informierten und mit uns diskutierten.

Wenn viele Hände ineinander greifen
Der Dank des Rektors galt neben der Stadt vor allem den Eltern und Vereinen, aufgrund deren Initiativen und Unterstützung erst die umfassend gute Betreuung möglich sei. Hier nannte Roidl als Beispiele die elterliche Unterstützung in der Schulbücherei („wird sehr gut angenommen“), beim Schulfruchtprogramm („das Obst wird so lecker zubereitet, dass die Kinder richtig Lust auf Vitamine bekommen“) oder beim Sportfest.

Nicht hoch genug zu schätzen sei ferner die enge Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Wasserwacht (Schwimmunterricht in den 2. und 3. Klassen) oder auch Freiwilliger Feuerwehr, deren Angebot gerade mit Blick auf die Ganztagesklassen sehr wichtig sei.

Und Burglengenfeld? Dass die Grundschulkinder ihre Heimatstadt kennen lernen, dafür sorgen neben Heimat- und Sachkundeunterricht und diversen schulischen Projekten auch die Museumsrallye des Volkskundemuseums sowie Stadt- und Burgführungen.

In Burglengenfeld greifen eben noch sehr viele Hände ineinander, wenn es um die Ausbildung unserer Kinder geht. Und das ist gut so.