Feb 202013
 

Von den Jusos im Städtedreieck

Nach dem Beschluss des Hauptausschusses im Herbst 2012 für die Internetübertragung der Stadtrats- und Ausschusssitzungen in Burglengenfeld schien es nur eine Formalität, dass die Übertragung vom Stadtrat genehmigt wird. Doch CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Gruber stimmte per Brief an Bürgermeister Karg nicht zu. Als EINZIGER.

Schnell distanzierte sich die JU von den Aussagen Grubers und versicherte, dass die gesamte Unionsfamilie für die Übertragung steht.

Doch damit nicht genug!

In einem Facebook-Beitrag vom 29. Januar 2012 wird zugesichert, dass sich die JU für diesen Antrag – der nebenbei bemerkt nie schriftlich im Rathaus einging – einsetzt. Es wird von einem „Alleinritt Grubers“ gesprochen, der der großen Geschlossenheit in der CSU nicht schaden wird.

Dann die Wende.

In der Stadtratssitzung am 19.02.2013 stimmt plötzlich nicht nur Gruber dagegen. Auch JU Stadträtin Claudia Schindler ist gegen die Einführung der Internetübertragung. Ohne Begründung. Wir Jusos fragen uns deshalb, inwieweit man ‚Versprechungen‘ der Union in Burglengenfeld ernst nehmen kann. Auch andere Stadträte zeigten sich erstaunt. Georg Tretter kommentierte die Abstimmung mit: „Die Jugend ist dagegen!“

Da müssen wir Jusos unseren Stadtrat leicht verbessern:
„Nicht die Jugend, die JU ist dagegen!“

Unsere beiden Juso-Stadträte Sebastian Bösl und Thomas Fischer stimmten, wie übrigens alle anderen Stadträte, für die Übertragung der Sitzungen und somit für ein Stück mehr Transparenz.

Deshalb: Wer anstelle von polemischen Phrasen glaubhafte und transparente Politik will, ist bei der SPD Burglengenfeld und uns Jusos im Städtedreieck an der richtigen Adresse.

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