Jan 062013
 

Auszüge aus der Rede von Fraktionssprecher Wolfgang Dantl beim traditionellen Jahresrückblick der SPD Burglengenfeld am 3. Januar 2013, Teil 2:

„Das 2012 errichtete Bonhoeffer Denkmal erfüllt aus meiner Sicht mehrere andere  Funktionen. Es ist Kunst im öffentlichen Raum, aber auch Erinnerung an Widerstandskämpfer und Mahnung für die Zukunft.

Kunstwerk an der Europäischen Meile.

Gerade bei zunehmenden braunen Aktionen in jüngster Zeit haben wir als Stadt mit diesem Denkmal ganz klar gemacht: Wir wollen und brauchen kein braunes Gedankengut und keine Neonazis in unserer Stadt und auch nicht anderswo; und wir zeigen das deutlich sichtbar mit der Würdigung von Dietrich Bonhoeffer.

Vielleicht erkennen Alt- oder Neonazis allein an der Existenz dieses  Denkmals, dass sie in Burglengenfeld unerwünscht sind.

Die Altstadt ist ein großes Kapital von Burglengenfeld, entsprechend sorgsam müssen wir damit umgehen. Dazu gehörte 2012 die Aufwertung des Stadtgrabens mit den vier neuen Kunstwerken in der Europäischen Meile und der Restaurierung des Wehrturms in der Kellergasse.

Es gibt noch viele Maßnahmen und Projekte, von denen zu berichten wäre, das Zukunftsprojekt Hussitenweg und der anstehende Kindergartenneubau sind nur zwei davon.

Und immer wieder fragt man sich: Was macht eigentlich die CSU?

Leider muss dieser Punkt in meinem Rückblick annähernd entfallen, weil sie bzw. ihr Ortsvorsitzender und von Josef Gruber ausgerufener möglicher Bürgermeisterkandidat Michael Chwatal nur durch Nicht-Vorkommen glänzt.

Wahrscheinlich arbeitet er nach dem Prinzip: Wenn man nichts macht, macht man wenigstens nichts falsch. (Die Aussage zum Bürgertreff stammte auch schon aus 2011)

Ein klares Ziel

Thomas Fischer und Helga König sind 2012 für Nina Sabel und Bernhard Rothauscher in den Stadtrat nachgerückt und haben sicher auch schon ihre ersten Eindrücke von der Stadtratsarbeit bekommen.

Das sind die beiden sichtbaren Veränderungen in der SPD Stadtratsfraktion Burglengenfeld, aber es gibt –so meine ich- auch noch unsichtbare.

Ich neige ja nicht unbedingt zu großen emotionalen Ausbrüchen, aber ich habe das Gefühl, dass sich im Laufe des Jahres 2012 in der Fraktion etwas positiv verändert hat. Ich möchte sagen, dass sich die Stimmung geändert hat. Die Fraktion hat nicht nur neue Gesichter, sie hat seit Anfang 2012 auch ein klares Ziel: Verteidigung des Bürgermeistersessels am 16. März 2014 für die Burglengenfelder Sozialdemokraten durch Bernhard Krebs UND zwölf Stadtratsmandate für die SPD.

Bürgermeister Heinz Karg und wir alle in der Fraktion und im Ortsverein haben in den letzten 24 Jahren ganz klar bewiesen, dass Burglengenfeld auf allen Gebieten davon profitiert, wenn wir Sozialdemokraten die Verantwortung für unsere Heimatstadt tragen. Wir haben mit Bernhard Krebs den geeigneten Bürgermeisterkandidaten und im Ortsverein auch das geeignete Personal, um auch in Zukunft unser Burglengenfeld weiter liebens- und lebenswert zu gestalten und zu erhalten.“
In Teil 1 des Rückblicks von Wolfgang Dantl geht es um erfolgreiche Familien- und Bildungspolitik in Burglengenfeld. Mehr >>

Über den Jahresrückblick der SPD berichtete auch ausführlich die Mittelbayerische Zeitung >>

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