Jan 042013
 

Auszüge aus der Rede von Fraktionssprecher Wolfgang Dantl beim traditionellen Jahresrückblick der SPD Burglengenfeld am 3. Januar 2013, Teil 1:

Wolfgang Dantl

„Bei der Vielzahl an Themen und Projekten muss man sich zwangsläufig auf ein paar wesentliche Punkte beschränken.

Bürgertreff: Ein Highlight in Burglengenfeld

Seit etwa zwei Jahren ist die Idee vom Bürgertreff in Burglengenfeld „unterwegs“. So hat sich u. a. bei der SPD Fraktionsklausur 2011 als ein großes Thema der Senioren- und der Jugendtreff entwickelt, aus dem der „Bürgertreff“ wurde.

Was andernorts in Harmonie geschaffen wird, wächst in Burglengenfeld leider nur im politischen Dauerstreit.

Denn die CSU hat sich von Anfang an gegen eine derartige Einrichtung gestemmt. Während in Teublitz die CSU eine solche Einrichtung im Saltendorfer Schulhaus forciert, versucht die Burglengenfelder CSU das gleiche Projekt in Burglengenfeld zu verhindern. Diese Logik muss man mir bitte noch erklären!

Auch wenn die JU was anderes behauptet: Die JU (MZ vom 22.Oktober 2011: „JU gegen Bürgertreff“) sowie die CSU im Stadtrat waren von Anfang an gegen den Bürgertreff. Stadtrat Michael Chwatal hat in einer Sitzung im Frühjahr 2011 gesagt, dass man so etwas in Burglengenfeld bei unserer Vereinsstruktur nicht brauche.

Ja, Kollege Chwatal, ich würde sagen: Das war eine 100%ige Fehleinschätzung! Denn der Bürgertreff ist seit seiner Eröffnung ein neuer Magnet in der Altstadt, sowohl für jüngere als auch für ältere Besucher. Die Einrichtung hat sich binnen weniger Tage zum absoluten Highlight in Burglengenfeld entwickelt.

Die Kinder und Jugendlichen kommen hier gerne hin und hier ist einfach immer was los. Das nennt man – glaube ich – Abstimmung mit den Füßen, und die haben –so glaube ich auch – WIR gewonnen. In Anlehnung an eine bekannte Werbung möchte man fast fragen: Wer hat’s erfunden? – Ausnahmsweise mal nicht die Schweizer sondern die Roten!

Lieber Michael Chwatal, mit dieser Fehleinschätzung bist du aber in guter Gesellschaft, denn auch dein Fraktionsvorsitzender Josef Gruber hat schon 1991 völlig danebengelegen mit seinem Orakel, dass Burglengenfeld im Jahr 1996 keinen Bürgermeister sondern einen Konkursverwalter wählen müsse. Die Entwicklung seitdem ist bekannt und die alljährlichen Märchenstunden von Herrn Gruber sind es auch!

Eklatante Fehleinschätzungen sind bei der Burglengenfelder CSU offenbar ein entscheidendes Karrieremerkmal.

Die Folgen erfolgreicher Familienpolitik

Unser Luxusproblem begleitet uns noch eine Weile: Wir haben (zu) viele Kinder! Und damit reichen die vorhandenen Plätze in Krippen und Kindergärten mal wieder nicht mehr aus.

Neben der Krabbelstube im Neuen Stadthaus in dem derzeit eine neue Gruppe eingerichtet wird ist 2012 am Augustenhof ein Kindergarten in mobilen Räumen in Betrieb gegangen, der 2013 oder spätestens 2014 in einen Neubau umziehen soll.

Nach intensiver Debatte, wo im Stadtgebiet künftig Kindergartenplätze benötigt werden, haben wir uns für die Erweiterung des Jos.-Haas Kindergartens entschieden die 2013 auf der Fläche des ehem. Bolzplatzes neben dem KiGa entstehen wird. Bild kommt später noch!

Wer gedacht hat im Naabtalpark wäre nach Stadthalle, Mittelschule, Grundschule, Erweiterungsbau, Ganztagsbetreuungen, Funktionsgebäude und Kinderkrippe Schluss mit Baumaßnahmen liegt falsch.

2011 wurde mit dem Bau einer Mensa begonnen, der 2012 im November abgeschlossen wurde. 140 Plätze zum Essen stehen jetzt zur Verfügung. Damit trägt die Stadt der stetigen Aufwärtsentwicklung bei der Mittagsverpflegung Rechnung. Damit wurde der Schulstandort Burglengenfeld weiter aufgewertet

Burglengenfeld hat damit alle Voraussetzungen geschaffen, um ein bestmögliches Lernumfeld für die Kinder zu schaffen. Viele Neubürger geben an, genau wegen der guten Bildungsmöglichkeiten nach Burglengenfeld zu ziehen.

Investitionen in den Bildungsbereich sind Investitionen in die die nächste Generation UND Investitionen in die Zukunft der Stadt!

Interessant ist dabei immer wieder die Haltung der Opposition: Bei den Ausgaben für Schulen, Kindergärten oder Krippenplätze heben die Kollegen gerne die Hand, wenn es dann aber einmal im Jahr um den Haushalt geht, in dem alle Projekte auf Euro und Cent  dargelegt werden, dann wendet sich die CSU mit Gruber und Chwatal an der Spitze ab und will mit der Finanzierung der beschlossenen Projekte plötzlich nichts mehr zu tun haben.

Diese Doppelmoral werde ich künftig immer wieder anprangern, weil sie absolut typisch ist für die Burglengenfelder CSU.“

Teil 2 behandelt Kunst im öffentlichen Raum und Entwicklungen in der SPD Fraktion. Mehr in Kürze.

Über den Jahresrückblick der SPD berichtete auch ausführlich die Mittelbayerische Zeitung >>

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