Nov 102012
 

Billard im Bürgertreff

Außen drängten sich die abgestellten Fahrräder, innen spielten, sangen (Playback) und tobten rund 30 Kinder und Jugendliche. „Und heute sind es aufgrund einer anderen Veranstaltung sogar weniger als sonst“, so Ina Buchinger gegenüber den Mitgliedern der Fraktion und der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins, die zu einem Informationsbesuch im Bürgertreff Burglengenfeld vorbeigeschaut hatten.

Ortsvereinsvorsitzender Bernhard Krebs: „Dass der Bürgertreff ein sehr sinnvolles Zusatzangebot für Jugendliche und Senioren ist, steht außer Frage. Dass die Resonanz bereits in den ersten Tagen und Wochen alle Erwartungen weit übertrifft, beweist nur die vorausschauende und praktische Politik für die Menschen in der Stadt. Es ist alles aufgegangen, was Bürgermeister Heinz Karg und sein Team mit Unterstützung der örtlichen SPD geplant und umgesetzt haben.“

Jugend und Senioren im Bürgertreff
Die erste Zwischenbilanz von Ina Buchinger liest sich beinahe makellos: Die Jugend nimmt „ihre Räumlichkeiten“ ohne Vorbehalte an, die Vereine nutzen gerne und viel den Aktionsraum – und die Senioren sind bei ihren Veranstaltungen zahlreich zur Stelle. „Dass die reifere Generation auch zwischendurch in den Bürgertreff kommt, braucht noch etwas Zeit, aber wir wollen auch nichts Gekünsteltes, sondern dass sich die Einrichtung ganz natürlich mit Leben füllt.“

Echt, gelassen und fröhlich- diese Stimmung gefiel auch den anwesenden SPD-Vertretern, die sich vor allem auch über das sichtbar harmonische Miteinander der Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen freuten. Einer entsprechenden Anmerkung von 2. Bürgermeister Theo Lorenz entgegnete Ina Buchinger: „Hier klappt Integration, dahinter steckt allerdings auch die nötige Strenge und jede Menge Beziehungsarbeit“. Und freut sich, dass der Jugendliche, der vergangene Woche noch kein Wort Deutsch sprechen wollte, heute an der Theke „Bitte zwei Apfelschorle“ bestellt.

Brettspiele statt Gameboy
Eine andere Beobachtung: Die Jugendlichen verzichten im Bürgertreff gänzlich auf Gameboy und sonstige elektronische Spiele. Stattdessen vergnügen sie sich mit Kicker, Billard und vor allem den klassischen Brettspielen – und freuen sich, wenn der Bürgermeister bei „Malefiz“ den Kürzeren zieht.

Konzeptionelles, Praktisches, Künftiges: Ina Buchinger musste noch viele Fragen von SPD Fraktion und Ortsvereinsvorstandschaft beantworten. Und allesamt waren sich abschließend einig: „Bereits mit dem heutigen Tag lässt sich sagen, die Entscheidung für den Bürgertreff war notwendig.“

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