Sep 042012
 

Bei den Sozialdemokraten fühlen sich alle Generationen wohl, wie hier beim Pfingstmontagstreffen.

Von Bernhard Krebs

Auch, wenn Burglengenfeld u. a. dank engagierter Familienpolitik aktuell weniger als andere Kommunen betroffen ist, ist er einer der brennenden Themen von Gegenwart und Zukunft: Der Demografische Wandel, der auf unabsehbare Zeit unsere Gesellschaft über alle Ebenen hinweg bestimmen wird.

Das erfahren natürlich ebenfalls die Burglengenfelder Sozialdemokraten: Wir schätzen sehr unsere reiferen und erfahrenen Mitglieder (gerne auch „Neue“!), hätten aber nichts gegen mehr Leute einzuwenden, die weniger als 50 Lebensjahre zählen.

Demografischer Wandel – es wird viel über seine Folgen diskutiert und geschrieben, ein Patentrezept fand noch keiner. Obwohl: Gerade in dem „Diskutieren“ liegt ein Kern der Lösung. Den „Dialog der Generationen“ hat mir Otmar Poguntke bereits 1997 leidenschaftlich ans damalige Landratsamt-Pressesprecher-Herz gelegt. Er ist die praktisch umgesetzte Einsicht, dass man erst einmal miteinander reden muss, bevor man zusammen etwas machen kann.

Es wäre naiv zu glauben, dass solche Gespräche außerhalb des Privaten einfach so zustande kommen. Sie brauchen den passenden Raum, die richtige Zeit – und sie brauchen Menschen, die sich um die Begegnung der Generationen kümmern. Zahlreiche Vereine und Organisationen leisten hier seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag, der auch mit Blick auf den Demografischen Wandel kaum hoch genug einzuschätzen ist.

Das Thema ist wichtig: Gegen massive Widerstände der politischen Nein-Sager haben Bürgermeister Heinz Karg mit der SPD Burglengenfeld und der Stadtverwaltung den Bürgertreff Burglengenfeld auf den Weg gebracht. Er wird in Kürze eröffnet und bietet mitten im Zentrum der Stadt genau den Raum, den der „Dialog der Generationen“ braucht.

Ohne Zweifel: Die Zukunft wird beweisen, wie gut diese Entscheidung war.

250 Worte

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*250 Worte. Genau so lang ist der Dienstagsbeitrag von Bernhard Krebs, in dem er wöchentlich Stellung nimmt zu Burglengenfelder und anderen Themen. Nicht selten nachdenklich, gerne launig, manchmal wütend, häufig kritisch, meist leidenschaftlich- und  immer 250 Worte lang.

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