Aug 282012
 

Von Bernhard Krebs

Siegi Ciesielski ist mit der Ottheinrich-Philipp-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung gilt seinem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement, das untrennbar mit dem Verein „Zur Einkehr“ und mit den Bierkellern verbunden ist – und so vieles mehr beinhaltet.

 Siegi Ciesielski und Bürgermeister Heiz Karg (v. l.)

Es ist richtig. Siegi hat sich die Ehrung wie kaum ein anderer verdient, wenn man im Verb „verdienen“ den Teil „dienen“ nicht übersieht. Und wenn man weiß, dass Siegi „Soziale Verantwortung“ zuvorderst immer als Auftrag annahm, den er seit Jahrzehnten erfüllt.

Auf höchst sympathische, humorvolle und menschliche Weise. Dieser Aspekt erscheint mir wichtig, weil er nicht zwingend notwendig für ehrenamtliches Engagement ist. Und weil diese „Siegi-Art“ in seiner unaufgeregten Weise wunderbar als Vorbild dienen kann.

Als ich vor 32 Jahren beim „Schmole“ den Schafkopfern zuschaute und das letzte Neucherl nicht trinken wollte, weil ich mir kein zweites Quasch leisten konnte, hat mir Siegi einfach eins spendiert. Er wird sich bestimmt nicht daran erinnern, ich schon. Wie auch an seine Herzlichkeit samt mahnend-aufmunternder Worte, die er für mich zur Vorsitzenden-Wahl beim SPD-Ortsverein bereit hielt. Danke, Siegi.

Danke aber auch allen anderen, die „Sozialdemokrat“ niemals nur partei-politisch begreifen. Im Gegenteil sind die meisten Burglengenfelder SPD-Mitglieder in diversen Vereinen, Gruppen und Organisationen ehrenamtlich aktiv. Nicht selten sogar als Vorsitzende, zum Beispiel Schore Tretter von gleich zwei Städtepartnerschaftsvereinen und Roland Konopisky vom größten Sportverein der Stadt.

Pfarrgemeinde, Wasserwacht, Kulturverein, Elternbeirat, Gewerkschaft, Kontaktgruppe Nichtbehinderte/Behinderte, Stammtische etc. „Ich bin hier aktiv … und ich bin Sozialdemokrat“: Die Glaubwürdigkeit, die in diesem Satz steckt, ist ein Grund, warum ich bei der SPD Burglengenfeld bin.

250 Worte

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*250 Worte. Genau so lang ist der Dienstagsbeitrag von Bernhard Krebs, in dem er wöchentlich Stellung nimmt zu Burglengenfelder und anderen Themen. Nicht selten nachdenklich, gerne launig, manchmal wütend, häufig kritisch, meist leidenschaftlich- und  immer 250 Worte lang.

 Posted by at 16:07