Aug 232012
 

Helga KönigHelga König ist „eine Powerfrau mit vielen Ideen und einem großen Herz für die AsF“. Wenn Betty Mulzer von ihrer Stellvertreterin und langjährigen Vorgängerin als 1. AsF-Vorsitzende spricht, ist dies immer auch eine Hommage an Kraft, Kompetenz, menschlicher Wärme und Leidenschaft, wie sie die 62jährige Helga König besitzt.

Eigenschaften, auf die seit 1997 die Burglengenfelder SPD bauen kann – und die nun auch dem Stadtrat zugutekommen, in den Helga König für die SPD-Fraktion nachrückt und gemeinsam mit Betty Mulzer und Evi Vohburger für reichlich Frauen-Power sorgen wird. Im Kurz-Interview erzählt die neue Stadträtin u. a. über ihre wichtigsten Anliegen.

Liebe Helga, du bist eine Sozialdemokratin mit Leib und Seele. Wie kommt´s?

Die erste Prägung erfolgte sicher durch mein Elternhaus, denn ich entstamme einer Arbeiterfamilie, womit das Thema „gerechte Arbeit“ von Beginn an vorgegeben war. Das hat sich fortgesetzt, als ich nach meiner Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bei der damaligen Deutschen Bundespost im Zustelldienst tätig war.

Als Briefträgerin bzw. Postbotin kennen dich viele Burglengenfelder.

Der Kontakt mit den Menschen und die tägliche Tour durch unsere Stadt hat natürlich meine Liebe zu Burglengenfeld gestärkt. Und es hat mir jeden Tag aufs Neue vor Augen geführt, was uns verbindet: Unsere Stadt, in der wir alle gerne und aus Überzeugung leben, weil es sich hier gut leben lässt.

Ein besonderes Augenmerk gehörte aber auch den Menschen in der deutschen Bundespost?

Ja, was mich schnell Mitglied der Postgewerkschaft (heute Ver.Di) werden ließ, in der ich mich dann auch viele Jahre lang mit besonderem Fokus auf die Frauenarbeit engagiert habe. Gleichstellung der Frauen in Betrieben lag und liegt mir sehr am Herzen, was damals auch in die Vorstandschaft im Bezirksfrauenausschuss Bayern geführt hat.

Du warst im Betriebsrat der Post, bist stellvertretende Vorsitzende der DGB Frauen Schwandorf – und seit 1997 auch in der SPD.

Genau. 1997 bin ich als 250. Mitglied des SPD-Ortsvereins eingetreten und war von da an immer aktiv – aktuell als Beisitzerin in der Vorstandschaft des Ortsvereins und als Stellvertretende Vorsitzende der AsF.

Ich gehöre zwar schon zu der etwas reiferen Generation, aber unter anderem die sehr angenehme Zusammenarbeit mit den Jusos zeigt mir, wie sehr es Spaß macht, wenn „jung und älter“ Ideen und Aktionen für ein gemeinsames Ziel entwickeln und umsetzen.

Das Miteinander ist ein elementares Prinzip Deines poltischen Engagements?

Absolut. Mein Lieblingsleitspruch ist von Klara-Marie Faßbinder, auch das „Friedensklärchen“ genannt. Sie sagte: „Wir müssten von einem Nebeneinander zu einem Miteinander und schließlich Füreinander kommen.“ Das wünsche ich mir auch über die Parteigrenzen hinweg in der Zusammenarbeit im Stadtrat.

Und für die Zukunft…

… wünsche ich mir auch nach 2014 wieder einen SPD-Bürgermeister und eine starke SPD-Stadtratsfraktion, die sich besonders auch um die Kinder, Jugend und Senioren kümmern und dafür sorgen werden, dass unsere Stadt und Umlandgemeinden weiterhin so attraktiv, liebens- und lebenswert bleiben. Ich werde mich jedenfalls dafür mit aller Kraft einsetzen.

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